Flug von Peter Bienek am 30.07.2019
Flugeigenschaften
Peter Bienek
Pilot: Peter Bienek
Verein: Die Moselfalken
Team: Zapfenpflücker
Fluggerät:
Ozone Zeno  
Geräteklasse:
  GS Performance low (EN-D und einer Streckung von <7,3)
Flugaufgabe:
JOJO  
Flugstatus: (In Wertung)
Startplatz: 13:17 Uhr  -  Klüsserath Start (S-W)
Landeplatz: 16:28 Uhr  -  Kölbingen
Flugzeit: 3:11
Strecke: 113,44 km
Punkte: 299
Höhe min/max (GPS): 298m / 2360m
Steigen min/max: -4,0m/s / 4,5m/s
Geschwindigkeit max: 114,0km/h
Ø Geschwindigkeit: 49,0km/h
Aufgaben-Geschwindigkeit: 35,6km/h
IGC:
GoogleEarth:
Eingereicht am: 30.07.2019 16:42:47
Flugbericht
Das ging ja schon gut los: als ich in Klüsserath eine Stunde später als geplant ankam, waren alle schon weggeflogen und die Bäume bogen sich im nun recht frischen Wind. "So ein Mist" dachte ich mir und wollte schon wieder fahren, als sich dann aber eine verhältnismäßig ruhige und startbare Phase einstellte. Die nutzte ich, kam dann auch recht zügig weg und ließ mich mit einer Höhe vom Wind versetzen, mit der ich sonst niemals von hier wegfliegen würde. Der Plan ging auf und je höher ich kam, desto angenehmer wurde das Fliegen. Den starken Wind merkte ich nur dadurch, daß kein Kreis mehr über dem anderen lag und das Zentrieren mir wirklich nicht leicht fiel - hat aber anscheinend dennoch gereicht, um oben zu bleiben.

Wirklich an die Basis ging's dann erst hinter Bengel und damit einigermaßen bequem bis nach Cochem. Dort angekommen dachte ich schon an eine Landung, weil ich wusste, daß Olli und Marcus dort irgendwo standen und ich auf eine bequemte Rückfahrt hoffte. Nach einem kurzen Telefonat entschied ich mich allerdings, weiterzufliegen, denn Olli hatte mir gesagt, daß Timo bereits das Maifeld gequert hätte. Das war Motivation genug: also nix wie hinterher. Es kam wie es kommen mußte, undzwar ganz tief. Na wenigstens nah an der Mosel landen, damit es nicht so weit zu Bahn wird. Bei einer Spalte vor Treis-Karden sollte mich dann aber ein ruppiges Bärtchen wieder in's Spiel bringen und die Reise ging weiter. Ausgerechnet bei Münstermaifeld war ich dann wieder so hoch, daß ich das garnicht mitbekam und völlig vergaß, meinen gesammelten Spott über diesen dunklen Fleck meiner Fliegerkarriere abzulassen.

Das Koblenzer Becken scheint eine verlässliche Thermikquelle zu sein und so konnte ich den Anblick der Stadt mit Mosel, Rhein und Deutschem Eck ausgiebig geniessen. Nur die beiden Jets, die dort eine Kurve um mich flogen und dabei ihre Nachbrenner zündeten, sorgten für ein flaues Gefühl im Magen.

Auf der anderen Rheinseite ging es dan stetig nach unten und der ganze Westerwald lag in einer Abschattung. Die Tongrube bei Mogendorf brachte auch nicht den erhofften Anschluß, so daß ich mich von einem Sonnenflecken zum nächsten hangelte und die letzten Kilometer im Slalom zwischen den Windrädern flog, um dann schließlich bei Kölbingen auf einer riesigen Wiese zu landen.

Hätte ich rechtzeitig gemerkt, daß der Wind immer mehr auf West drehte, wäre ich  vielleicht eher Richtung Osten geflogen und hätte so noch ein paar Kilometer drangehängt. Genau das hat Timo eine Stunde vor mir gemacht und so einen fantastischen Flug hingelegt - herzlichsten Glückwunsch dafür nochmal an dieser Stelle!
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Kommentare
geschrieben von Susanne Schuchardt
Susanne Schuchardt
Klasse und es war schön, Dir beim Fliegen zuzuschauen
geschrieben von Peter Bienek
Peter Bienek
Olaf, wenn der Berg ruuuft ....
geschrieben von Olaf Peifer
Peter, was soll das mitten in der Woche?
geschrieben von Boris Stähly
Boris Stähly
Ein Hammerflug! Gratulation!!!
geschrieben von Carlos Reguera
Carlos Reguera
Absolut klasse, Peter! Glückwunsch!